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Mitarbeiterstimme

Joel Schunn

Es ist ein besonderer Tag für Joel Schunn (30). Seine kleine Tochter hat heute Geburtstag, da ist er als Papa natürlich stark eingebunden. Dennoch nimmt er sich Zeit für ein kurzes Interview. Vielleicht ist es genau dieser Moment, der ihm noch einmal klar vor Augen führt, was wirklich für ihn zählt: Familie. Ein Zuhause in Haiger, Zeit mit seiner Frau und seinem Kind – und ein Beruf bei kplan, der all das möglich macht. Doch der Weg dorthin war – sagen wir mal - alles andere als bequem.

Dein Alltag klingt ziemlich anspruchsvoll. Du hast gearbeitet und gleichzeitig studiert – wie hast du das erlebt?

„Es war definitiv intensiv. Nach meiner Ausbildung zum Bauzeichner habe ich mich bewusst dafür entschieden, Vollzeit zu arbeiten und parallel zu studieren. Freizeit gab es kaum, aber ich wusste, wofür ich das mache. Auch meinen Master habe ich auf diese Weise durchgezogen. Dieser Spagat liegt mir irgendwie – ich arbeite gerne strukturiert und zielgerichtet. Und am Ende hat sich der Aufwand gelohnt.“

Du hast zunächst im privaten und gewerblichen Bau gearbeitet. Was hat dich dazu bewegt, in den kommunalen Bereich zu wechseln?

„Ich habe viel im Gewerbebau gemacht – große Hallen, Unternehmensgebäude, funktionale Architektur. Das war spannend, aber mir hat irgendwann der gesellschaftliche Bezug gefehlt. Mich reizen Projekte wie Schulen, Krankenhäuser oder Feuerwachen – also Gebäude, die wirklich einen direkten Mehrwert für die Gesellschaft haben. Bei kplan habe ich genau das gefunden. Besonders interessieren mich die Leistungsphasen 6 bis 9, weil dort aus Planung konkrete Realität wird.“

Du bist noch nicht lange bei deinem aktuellen Arbeitgeber. Wie war dein erster Eindruck?

„Sehr positiv. Ich bin jetzt etwa vier Monate dabei, und was mich von Anfang an überzeugt hat, war die offene Kommunikation. Schon im Bewerbungsprozess habe ich gemerkt, dass hier anders gearbeitet wird – schneller, direkter und vor allem persönlicher. Es ging nicht nur um meinen Lebenslauf, sondern wirklich um mich als Person. Das ist mir im Kopf geblieben.“

Und wie erlebst du den Arbeitsalltag heute?

„Genau so, wie ich es mir erhofft habe. Das Team ist unglaublich unterstützend. Man hilft sich gegenseitig, teilt Wissen und löst Probleme gemeinsam. Diese „Schwarmintelligenz“ macht einen großen Unterschied. Es fühlt sich nicht nach Einzelkampf an, sondern nach echtem Zusammenspiel. Das hilft auch enorm dabei, Job und Privatleben unter einen Hut zu bekommen.“

Wenn du zurückblickst – hast du das alles so erwartet?

„Ehrlich gesagt: nein. Aber im positiven Sinne. Ich habe hier genau das gefunden, was ich gesucht habe – einen Job, der mich fordert, ein Team, das mich trägt, und gleichzeitig die Möglichkeit, Familie in den Mittelpunkt zu stellen.“

Joel, du engagierst dich nicht nur beruflich, sondern auch stark in deiner Freizeit. Was bedeutet dir dieses Engagement?

„Mir ist Gemeinschaft einfach wichtig. In meiner Freikirche in Hessen übernehme ich regelmäßig Aufgaben – ich moderiere, organisiere Abläufe und versuche, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jeder willkommen fühlt. Es geht mir nicht nur darum, dass alles funktioniert, sondern dass Menschen sich verbunden fühlen. Dieses Verantwortungsgefühl begleitet mich eigentlich in allen Lebensbereichen. Auch bei meiner Arbeit.“

Wie sieht dein Blick in die Zukunft aus?

„Ich habe keinen festen Masterplan, aber eine klare Haltung: offen bleiben, Chancen nutzen und mich weiterentwickeln. Der Wechsel von Hessen nach Nordrhein-Westfalen war für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Und ich kann heute sagen: Ich bin gekommen, um zu bleiben.“